Kultur im ländlichen Raum - die Klassiktage Ammergauer Alpen

11 Okt 2018

Wir wissen es selbst nur zu gut: Etwas über sich selbst und seine Arbeit zu schreiben, ist gar nicht immer so einfach. Trotzdem ist es gerade für junge Konzepte unerlässlich, über sich zu berichten. Beate Gilgenreiner hat sich hingesetzt und herausgekommen ist ein spannender Artikel, welcher Herausforderungen und Chancen für kulturelle Veranstaltungen in ländlichen Gegenden beleuchtet - am Beispiel der Klassiktage Ammergauer Alpen.

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Josef und Beate Gilgenreiner bei der Präsentation der Klassiktage.

Die Klassiktage - mehr als nur ein Job

Deutlich sichtbar werden die grosse Leidenschaft und die Überzeugung, mit der sich Beate Gilgenreiner den Klassiktagen verschrieben hat. Nicht das grosse Geld fasziniert sie, sondern die Möglichkeit, der in den Ammergauer Alpen ansässigen Bevölkerung und Musikliebhabern aus dem deutschsprachigen Raum ein Programm zu bieten, das es sonst nirgendwo gibt.

"Die Wahl des Festival-Formats war uns ein Anliegen, da wir der Überzeugung sind, dass es eine besondere Stellung im Musikleben darstellt: Nur hier ist eine freiere Programmzusammenstellung, ein enger Kontakt zum Publikum möglich und nur hier hat man viele Experimentiermöglichkeiten."

Aus diesem Grund nimmt sie auch in Kauf, dass die Infrastruktur schlechter ist als an etablierten Konzertorten und dass das Publikum ganz anders auf die Konzerte vorbereitet werden muss. So ist die Musikvermittlung, das Näherbringen der klassischen Musik in diesem Fall, zentraler Bestandteil ihrer Arbeit für die Klassiktage Ammergauer Alpen. Denn niemand will in ein Konzert gehen, das er nicht "versteht".

Trotz dieser Herausforderungen gelingt es Beate Gilgenreiner gemeinsam mit ihrem Mann Josef Gilgenreiner Jahr für Jahr, das Publikum zu begeistern. Damit sichern sie das Weiterbestehen dieses aussergewöhnlichen Festivals und vielen Zuhörern ein einmaliges Konzerterlebnis.

Erschienen ist der Artikel über die Klassiktage Ammergauer Alpen bei: 

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